Die kognitive Theorie der Dissoziation

Projektbeschreibung
“Wie erleben Betroffene mit psychischen Störungen dissoziative Phänomene?

Lassen sich die Stadien der Dissoziation nach der Kognitiven Theorie von Kennedy et al. (2004) aus ihrer Perspektive rekonstruieren? Dissoziation als Konstrukt umfasst eine Reihe psychologischer Prozesse (z.B. absorptiv-imaginatives Erleben, Depersonalisation, Identitätskonfusion, emotionale Taubheit)Dissoziative Symptome treten auch als Merkmale psychischer Störungen auf und werden als Negativprädiktor für das psychotherapeutische Behandlungsergebnis diskutiert (Braakmann et al., 2007; Foa, Riggs, Massie & Yarczower, 1995;  Michelson, June, Vives, Testa & Marchione, 1998; Rufer et al., 2006). Das Kognitive Modell fokussiert erstmalig die Erklärung der psychologischen Prozesse, die bei der Entstehung und Aufrechterhaltung dissoziativer Phänomene wirksam sind (Kennedy et al., 2004). Dissoziation wird als ein Produkt der Abkopplung mentaler Prozesse auf verschiedenen Ebenen der Informationsverarbeitung verstanden.

Das Anliegen des vorliegenden Projekts besteht darin, die Kognitive Theorie der Dissoziation einer genaueren Überprüfung zu unterziehen und bei Bedarf mit Hilfe qualitativer Methoden weiterzuentwickeln, um sie für klinische Arbeit und Forschung nutzbar zu machen.

Projektleitung
Dr. Diana Braakmann

Kooperationspartner
Dr. Fiona Kennedy, St.Mary´s Hospital, Newport, Isle of Wight

Projektstatus
Datenerhebung und _analyse  abgeschlossen

Projektbeginn
2012

Projektende
2014

Kontakt E-Mail
diana.braakmann@sfu.ac.at