Die Lawinenkatastrophe von Blons im Großen Walsertal 1954

Eine Psychoanalytisch-ethnologische Feldforschung

Projektbeschreibung
Das Projekt ist einerseits als Vergleichsstudie zu Galtür (siehe: Interpretation von Interviews mit Betroffenen der Lawinenkatastrophe von Galtür aus der Sicht verschiedener Therapieschulen und der Kulturwissenschaft) geplant, andererseits als Methodenbuch hinsichtlich der Unterschiede und Synergieeffekte bei ethnologischen und psychoanalytischen Feldforschungen, die in der Regel wegen abweichender theoretischer Vorgaben (Stichwort Konstruktivismus versus Naturalismus) getrennte Wege gehen. Die Feldforschung hat im Oktober 2009 stattgefunden, eine Buchpublikation ist in Arbeit und soll 2018 erscheinen.

Projektleitung
Univ. Prof. DDr. Bernd Rieken

Kooperationspartner
Univ.-Prof. Dr. Michael Simon, Abt. Kulturanthropologie der Univ. Mainz

Projektstatus
laufend

Projektstart
Oktober 2009

Projektende
2017

Publikationen

Simon, Michael; Rieken, Bernd 2016: Die Lawinenkatastrophe von Blons im Großen Walsertal anno 1954. Ethnologische und psychoanalytische Zugänge. In: Bernd Rieken (Hrsg.): Erzählen über Katastrophen. Beiträge aus Ethnologie, Deutscher Philologie und Psychotherapiewissenschaft. Münster, New York: Waxmann, S. 265–274 (Psychotherapiewissenschaft in Forschung, Profession und Kultur. Schriftenreihe der Sigmund-Freud-Privatuniversi­tät, Bd. 16).

Die Buchpublikation wird voraussichtlich 2018 erscheinen.

Kontakt E-Mail
bernd.rieken@sfu.ac.at