Die Lawinenkatastrophe von Galtür 1999

Projektbeschreibung
Interpretation qualitativer Interviews mit Betroffenen der Lawinenkatastrophe von Galtür aus psychotherapie- und kulturwissenschaftlicher Sicht. Es sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Psychotherapieschulen (behavioristisch, humanistisch, psychodynamisch) herausgearbeitet und gefragt werden, inwieweit die Ergebnisse als Bausteine zur Etablierung der Psychotherapiewissenschaft dienlich sein können. Gleichzeitig soll durch die Verbindung mit kulturwissenschaftlichen Beiträgen (Ethnologie, volkskundliche Erzählforschung, Oral History) auf Synergieeffekte hingewiesen werden, um deutlich zu machen, dass psychotherapiewissenschaftliche und kulturwissenschaftliche Perspektiven einander bereichern und gemeinsam zu einem erweiterten Blickwinkel beitragen können.

Projektleitung
Univ. Prof. DDr. Bernd Rieken

Projektteam

Thomas Barth
Gerhard Burda
Claudia Huber-Maierhofer
Godela von Kirchbach
Gisbert Redecker
Michael Simon
Helena Maria Topaloglou
Sabine Tschugguel
Angelika Url
Robert Weimar

Publikation
Rieken, Bernd (Hrsg.) 2015: Wie bewältigt man das Unfassbare? Interdisziplinäre Zugänge am Beispiel der Lawinenkatastrophe von Galtür. Münster, New York: Waxmann (Psychotherapiewissenschaft in Forschung, Profession und Kultur, Bd. 10). ISBN 978-3-8309-3214-7
www.waxmann.com

Bereits früher erschienen:
Rieken, Bernd (2010). Schatten über Galtür. Gespräche mit Einheimischen über die Lawine von 1999. Ein Beitrag zur Katastrophenforschung. Münster, New York: Waxmann.
ISBN 978-3-8309-2336-7

Kontakt E-Mail
bernd.rieken@sfu.ac.at