Kindeswohl als kollektives Orientierungsmuster

Projektbeschreibung
Untersucht werden soll die Struktur des Feldes Missbrauch in Institutionen und die möglichen strukturellen Bedingungen für sexuelle Gewalt in den (aktuellen) institutionellen Konstellationen und den Interaktionsbeziehungen zwischen den zentralen Akteuren zu identifizieren. Die Teilziele des Projektes liegen also darin, zum einen zu klären, warum im Kontext von sexuellem Missbrauch in Institutionen immer wieder Schwachstellen in der Operationalisierung des Kindeswohlkonzeptes evident werden. Interviews mit beteiligten Experten, betroffenen Familienmitgliedern und Kindern.

Die an der SFU ausgeführte Analyse der qualitativen Daten (Interviews und Fokusgruppen mit ExpertInnen und Jugendlichen) wird in Kooperation mit der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie und Psychotherapie in Ulm durchgeführt. Es ist eine Teilstudie eines deutschlandweiten Multizenterprojektes (siehe externer Link der Uni Ulm unten).

Die Studie wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Deutschland.

Projektleitung (in Wien)
Dr. Kathrin Mörtl

Kooperationspartner
Univ.-Prof. Dr. Ute Ziegenhain
Univ.-Prof. Dr. Jörg Fegert
Dipl.-Psych Melanie Pillhofer
Dipl.-Psych Franziska Köhler
(alle von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie Ulm)

Projektteam
Mag. Markus Wrbouschek

Projektstatus
abgeschlossen

Projektbeginn
Oktober 2013

Projektende
August 2016

Kontakt E-Mail
kathrin.moertl@sfu.ac.at

Externer Link
http://www.uniklinik-ulm.de/struktur/kliniken/kinder-und-jugendpsychiatriepsychotherapie/home/forschung/forschungsprojekte/bmbf-kindeswohl.html