Präventionsstudie MAN-GO II

Projektbeschreibung
Im Rahmen des Programms “Präventionsforschung” des BMBF wurde von den Antragstellern in den Jahren 2005-2007 ein Forschungsprojekt unter dem Akronym “MAN-GO” durchgeführt. Es fokussierte auf die Zielgruppe von männlichen Mitarbeitern und Führungskräften in der Industrieproduktion, die nach ursprünglichen Erfahrungen mit betrieblichen Präventionsmassnahmen als schwer erreichbar gelten. Es wurde eine innovative und zielgruppenspezifische Maßnahme (Intervention) der Primärprävention und Gesundheitsförderung und ein neuer Zugangsweg entwickelt, erprobt und auf Wirksamkeit hin analysiert. Das aktuelle Projekt “MAN-GO II”hat die Untersuchung der Langzeiteffekte dieser primär erfolgreichen Maßnahme zum Ziel, im Sinne der Nachhaltigkeit auf individueller und organisationaler Ebene.

Damit nimmt die hier beschriebene Untersuchung Bezug zum Aktionsplan Präventions- und Ernährungsforschung des BMBF, durch den neue primärpräventive und gesundheitsfördernde Ansätze entwickelt und wissenschaftlich bewertet werden sollen. Dabei wird ein besonderes Gewicht auf die Erforschung der langfristigen Effekte von Prävention und Gesundheitsförderung gelegt. Bei dem hier beschriebenen Projekt handelt es sich um eine Evaluationsstudie, die untersucht, ob und ggf. wie die über 2 Jahre bereits erfolgreich evaluierte primärpräventive und gesundheitsfördernde Intervention langfristig, also über einen Zeitraum von 8 Jahren, Wirkung zeigt.

Die Langzeiteffekte dieser SBI nach acht Jahren sollen nun auf zwei verschiedenen Ebenen gemessen werden: Ebene der Teilnehmer (quantiative und qualitative Datenerhebung und Analyse) und Ebene der Organisation (qualitative Datenerhebung und Analyse).

Die an der SFU ausgeführte Analyse der qualitativen Daten (Interviews und Fokusgruppen mit ExpertInnen und Jugendlichen) wird in Kooperation mit der Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Ulm durchgeführt. Es ist eine Teilstudie eines deutschlandweiten Multizenterprojektes (siehe externer Link der Uni Ulm unten).

Die Studie wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Deutschland.

Projektleitung (in Wien)
Dr. Kathrin Mörtl

Kooperationspartner
Univ.-Prof. Dr. Harald Gündel
(Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie Ulm)

Projektteam (in Wien)

Dominik Mihalits (BSc., B.A.)
Birgitta Schiller (BA)

Projektstatus
Gestartet

Projektbeginn
September 2014

Projektende
September 2015

Publikation

Li, J., Riedel, N., Barrech, A., Herr, R.M., Aust, B., Mörtl, K., Siegrist, J., Gündel, H., & Angerer, P. (2017). Nine-Year Longitudinal Psychosocial and Mental Outcomes of a Stress Management Intervention at Work Using Psychotherapeutic Principles. Psychotherapy and Psychosomatics 10, 86(2):113-115. doi: 10.1159/000451028

Kontakt E-Mail
kathrin.moertl@sfu.ac.at

Externer Link
http://www.uniklinik-ulm.de/?id=27865